Sonntag, März 19, 2006

Türkei nicht kompatibel mit dem westlichen Wertekanon

Wollauchi, Eberhard (6.3.06 12:51)
Zur Erinnerung: In den 90er Jahren hat die EU zwei Resolutionen verabschiedet, die die Anerkennung des Völkermordes, nicht die der Täterschaft, als Bedingung für die EU-Aufnahme nannten. Beide Seiten, EU wie Türkei gehen darüber hinweg. Der Ethnozid in den 50er Jahren blieb unerwähnt. Die Lage der Menschenrechte in der Türkei ist noch immer mehr als wacklig. Und ob Erdogan wirklich der in der Wolle gefärbte islamistische Wolf ist, ist wohl kaum zu bezweifeln. Eine Regierung, die sich erdreistet, Staatsangehörige eines anderen Staates vertreten zu wollen, nur weil diese einst Türken waren, (...). Schutzrechte für Muslime zu fordern, somit direkt sich in die Angelegenheit eines anderen souveränen Staates einzumischen, welch ein "Gewinn" für die EU. Ehrenmorde, geschlechtsspezifische Apartheit, Diskriminierung nichtmuslimischer Minderheiten. Die Türkei gehört nicht in die EU. Sie zeigt, dass selbst ein semisäkulares Land, dass seine islamischen Eierschalen nicht abgeworfen hat noch will, nicht kompatibel ist mit dem westlichen Wertekanon.
(Quelle: Poltically Incorrect)

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